Fallstudie Fastenal

Fallstudie Fastenal

    "Wachstum durch Kundenservice" - so lautet das Motto bei Fastenal, einem der größten Distributoren von industriellen Befestigungselementen in Nordamerika. Seit der Gründung im Jahre 1967 steht das Unternehmen Fastenal für Kundennähe, welche durch ein stets wachsendes Netzwerk aus Geschäften für Industriebedarf garantiert wird.

    Durch die gestiegene Nachfrage, das Aufstocken des Sortiments und der steigenden Geschäftsanzahl benötigte Fastenal ein neues System, um die Bestellungen der 275 Stores in der amerikanischen Great Lakes Region und den Nachschub für 13 regionale Distributionszentren in den USA zu gewährleisten.

    Um diesem Wachstum gerecht zu werden setzte das Vertriebsunternehmen auf ein automatisiertes Förder-, Lager- und Kommissioniersystem und machte aus seinem ehemals regionalen, 49.200 m² großen Great Lakes Distribution Center in Indianapolis ein Hauptverteilzentrum, das 163.000 Artikel vorrätig hält und die 13 weiteren Distributionszentren des Unternehmens im Land mit Nachschubware versorgt.

    Voraussetzungen und Anforderungen

    • Ware-zur-Person Kommissioniersystem
    • 260.000 Lagerstellplätze im Kleinteilelager
    • Ergonomische und effiziente Arbeitsumgebung
    • Handling von 30.000 Paketen pro Tag
    • Lagerung mit hoher Dichte

    Vorteile für Fastenal

    • 2 anstatt 12 Handlingvorgänge für jede Ware im Distributionszentrum
    • Höhere Kommissionierleistung pro Mitarbeiter
    • Weniger Regalbediengeräte durch hohe Geschwindigkeit
    • Reduzierung der Wege innerhalb des Distributionszentrums
    • Weniger Verletzungen durch ergonomische Arbeitsplätze
    • Verbesserte Arbeitsmoral und dadurch geringere Mitarbeiterfluktuation


    Lösung

    30.000 Pakete pro Tag


    Zusammen mit weiterer Automatisierungstechnik, wie etwa einem 13-gassigen Hochregallager mit 52.000 Palettenstellplätzen, werden mit der neuen Anlage rund 30.000 Pakete pro Tag bearbeitet und im Monatsdurchschnitt etwa 250.000 verschiedene Artikel kommissioniert. Und das Beste ist: die neue Anlage bietet Platz für weiteres Wachstum. "Eine Lagerlösung auf engstem Raum war für uns immens wichtig", meint Walter Tate, zuständiger Manager of Distribution Development bei Fastenal. Deshalb setzt Fastenal im neuen System auf doppelttiefe Lagerung und hohe Durchsatzraten mit TGW Mustang Regalbediengeräten (RBG), die bis zu 100 kg Ladekapazität bewältigen und die höchsten Geschwindigkeiten der Branche erreichen.

    Wareneingang

    Mischpaletten mit mehr als einem Artikeltyp werden im Wareneingang gescannt und an einen Arbeitsplatz zur weiteren Bearbeitung übergeben. Dort packen Mitarbeiter die Kartons in Lagerbehälter und nehmen die entsprechende Buchung im Lagerverwaltungssystem (LVS) vor. Ist ein Behälter voll, wird dieser ins automatische Kleinteilelager (AKL) transportiert, wo die Lagersteuerung einen Stellplatz auswählt und eine Aktualisierung an das LVS sendet. Der Bestand steht danach sofort für den Versand an die landesweiten Filialen bereit.

    TGW’s Umsetzung

    Fastenal ist nun ausgestattet mit 260.000 Behälterstellplätzen, 52.000 automatischen Palettenstellplätzen und 15.000 Stellplätzen im manuellen Palettenlager. 32 Kommissionierarbeitsplätze bieten genug Platz für Ware-zur-Person Abläufe. Während der Spitzenzeiten bearbeiten die 500 Mitarbeiter 30.000 Bestellungen pro Tag.






    WALTER TATE, MANAGER BEI FASTENALS DISTRIBUTIONSZENTRUM

    "Als wir uns am Markt nach einer Lagerlösung umsahen, war TGW der Anbieter mit der höchsten Durchsatzrate bei doppelttiefer Lagerung. Zudem konnten wir durch die hohe Geschwindigkeit der Bediengeräte dieselbe Arbeitsleistung mit weniger Geräten bewältigen. TGW war ganz klar ein strategischer Partner in diesem Projekt."