Case Study Kärcher

Hochdruck in der Ersatzteilversorgung

Case Study Kärcher

    Lösung

    Mit 12,5 Millionen verkauften Geräten alleine im Jahr 2013, 10.700 Mitarbeitern und Vertriebsgesellschaften in 60 Ländern bahnen sich die Reinigungsgeräte von Kärcher ihren Weg durch die ganze Welt. Der Weg für Ersatzteile zu diesen Geräten startet im Zentrallager im deutschen Obersontheim: Hier werden 65.000 Artikel gelagert und versendet. TGW realisierte dieses Projekt als Generalunternehmer mit individuellen Anforderungen an das Kärcher-Geschäft: automatische Lagerbereiche, Kommissionierarbeitsplätze und ein Hochleistungs-Konsolidierungs-Puffer mit TGW STINGRAY Shuttles.

    Automatisches Kleinteilelager

    • 85.000 Stellplätze für Behälter
    • 8 Regalgassen mit je 77 Metern Länge und 14 Metern Höhe
    • Einmast-Regalbediengeräte des Typs TGW Mustang sorgen für einfachtiefe Ein- und Auslagerung (158 Doppelspiele pro Stunde pro Gasse)
    • Vollautomatische Versorgung der Kommissionierarbeitsplätze


    Ware-zur-Person – Kleinteile-Kommissionierung

    • 8 Arbeitsplätze mit je zwei Quellbehältern und einem Zielbehälter
    • Zwei Quellbehälter für effizientes Kommissionieren ohne Zeitverlust mit schnellem Behälterwechsel
    • Zeit- und Wegersparnis jedes einzelnen Mitarbeiters
    • Ergonomische Gestaltung und hohe Kommissionierleistung
    • Geneigte Anordnung für optimale Einsicht und Greifwege
    • Kommissionierung größerer Waren in anderen Bereichen


    Konsolidierungspuffer – TGW STINGRAY Shuttle System

    • Konsolidierung größerer Kundenaufträge in ein Paket
    • Zwei-gassiges Pufferlager mit 5.200 Behälterstellplätzen
    • 36 TGW STINGRAY Shuttles sorgen für 1.800 Ein- und Auslagerungen pro Stunde


    Leerbehälterpuffer

    • Stapel- und Entstapelmaschine mit einer Leistung von 1.100 Behältern pro Stunde
    • Kapazität: 600 Behälter


    Auftragskonsolidierung und Verpackung

    • Möglichst wenige Packstücke für den Kunden ermöglicht eine Reduktion des Verpackungsaufwandes
    • Kleinere Waren kommen aus dem Shuttle-Puffer, größere Waren werden manuell beigestellt
    • Zeitlicher Arbeitsschwerpunkt angepasst an Kärcher-Versandbedingungen


    Automatisches Palettenhochregallager

    • 5 Gassen für automatische Ein- und Auslagerung der Paletten
    • Palettenfördertechnik zur Anbindung des Hochregallager
    • 3 angebundene Kommissionierplätze

    Ziele und Anforderungen:

    • Zentrallagerlösung für rasche Ersatzteilversorgung
    • Belieferung von Endkunden und Verkaufsstellen gleichermaßen
    • System für saisonale Schwankungen
    • Lagerung und Transport unterschiedlichster Artikelgrößen
    • Mitarbeiterfreundliche Kommissionierlösung
    • Auftragskonsolidierung aus unterschiedlichen Lagerbereichen
    • Adaptierbare Lösung für weiteres Wachstum


    Kundenvorteile:

    • Modulares und adaptierbares TGW-System für künftiges Wachstum
    • Mehrere Lager- und Kommissionierbereiche für individuelle Prozessschritte je nach Artikelgröße
    • Vollautomatische Versorgung der Kommissionierplätze durch das automatische Behälterlager
    • Ware-zur-Person verbessert Mitarbeitersituation – Ergonomie am Arbeitsplatz, keine Wegzeiten
    • Einfache Bedienung der Kommissionierarbeitsplätze mit Lichtsignalen für hohe Kommissionierleistung
    • Gesteigerter Kundenservice durch die Zusammenführung mehrerer Aufträge in eine Paketsendung
    • Shuttle-Lager als Hochleistungs-Konsolidierungs-Puffer für wenige Packstücke trotz Mehrfachbestellungen
    • Senkung der Durchlaufzeit der Aufträge im Distributionszentrum – bei Aufträgen mit einer Position durchschnittlich 30 Minuten bis zum Versand
    • Alles aus einer Hand – TGW bot Kärcher ein Komplettsystem für die verschiedenen Funktionsbereiche anstatt einzelner Gewerke.

     

    „Das Shuttle-System gibt uns die Möglichkeit, zum spätest möglichen Zeitpunkt die Waren herauszuholen, in ein Paket zu konsolidieren und an den Kunden zu senden. Dadurch schaffen wir es, möglichst wenige Packstücke für unsere Kunden zu erzeugen. Und wenn der Kunde mehrmals am Tag bestellt, haben wir auch das Ziel, diese Mehrfachbestellungen in ein Paket zusammen zu bringen.“
    Roland Fahrmeier, Bereichsleiter Logistics Management bei Kärcher


    ROLAND FAHRMEIER
    BEREICHSLEITER LOGISTICS MANAGEMENT BEI KÄRCHER

    "Wir haben einen Komplettanbieter gesucht, der möglichst viel abdecken kann. TGW hatte diese Möglichkeiten: Sie können die Technik liefern, die entsprechende Software programmieren und nicht 'nur' ein AKL, eine Hochregallagervorzone oder ein Shuttle bauen, sondern die gesamten Gewerke im Verbund realisieren."