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Fallbeispiel Fiebig

Mit dem neuen Logistiksystem konnte Fiebig seine Lieferbereitschaft weiter steigern

DER MODERNSTE PHARMAGROSSHANDEL EUROPAS


Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1898 hat sich Fiebig zu einem soliden mittelständischen Unternehmen im Südwesten von Deutschland entwickelt. Fiebig verfügt über eine der weltweit modernsten technischen Be-triebseinrichtungen. Bei der Zusammenarbeit mit den Apotheken legt Fiebig besonderen Wert auf eine optimale und persönliche Betreuung und gilt zu Recht als verlässlicher Partner.

Mit dem neuen Logistiksystem von Klug integrierte Systeme und TGW Mechanics GmbH ist Fiebig in der Lage, seine Lieferbereitschaft weiter zu steigern, die Auftragsdurchlaufzeit zu verkürzen und noch mehr Präzision bei der Zusammenstellung der Aufträge zu erzielen. Eine Investition in die Zukunft des Unternehmens Leopold Fiebig.

ANFORDERUNGEN & VORAUSSETZUNGEN

  • Handling von bis zu 75.000 verschiedenen Artikeln
  • Bis zu 2.000 Aufträge pro Stunde
  • Bis zu 16.000 Auftragszeilen pro Stunde
  • Erzielung eines Automatisierungsgrades von mehr als 90 %
  • Auftragsdurchlaufzeit weniger als 15 min

LÖSUNG

Bereits im Wareneingang muss sichergestellt werden, dass die Ware einwandfrei indentifiziert und verbucht sowie in das richtige Fach des bis zu 8fach unterteilten Lagerbehälters gelegt wird. Zunächst wird die Pharmazentralnummer der Ware gescannt, dann die auf der Packung angegebene Chargennummer, das Verfalldatum und die Menge eingegeben. Inzwischen stellt das System einen passenden Lagerbehälter auf der Zählwaage bereit und die Lichtanzeige über Kopf wirft einen Lichtkegel in das richtige Behälterfach. Der Behälter kann nun eingelagert werden oder nonstop zu einem Kommis-sionierplatz fahren.

Das AKL ist mit zwei neun Meter hohen Regalbediengeräten (RBG) des Typs Mustang aus-gestattet und schafft Platz für rund 35.000 Behälter. Auf einer Auslagerebene stellen die beiden RBG Nachschubware für die Schachtautomaten A-Frames bereit und entsorgen zugleich die Leerbehälter.

Über eine Lichtsteuerung und Scanner wird die richtige Platzierung der Waren im richtigen Schacht des A-Frame kontrolliert. Bis zu sechs Packungen kann der Auswerfer jedes Schachtes pro Sekunde auf das Band katapultieren, das von den A-förmig angeordenten Schachtreichen übertunnelt wird.

Wird kein Artikel vom A-Frame benötigt, wird der Auftragsbehälter über eine Bypassfördertechnik vorbei an den A-Frames direkt zu den B- und C-Kommissionierar-beitsplätzen gefördert. Die B- und C-Automaten werden aus insge-samt 17 Lagerblöcken versorgt. Das LVS synchronisiert die Module so, dass alle Lagerbehälter an den Kommissionierarbeitsplätzen genau in dem Moment eintreffen, wenn der Auftragsbehälter dort eingetroffen ist. Auch temperatur-geführte Arzneimittel können an einem der B-Plätze mit gepickt werden, weil die Behälter sehr schnell wieder in die schützende Kühlzone zurückkehren können.

Auch die Kommissionierung von C-Artikeln erfolgt automatisiert. Eines der beiden AKL-Systeme stellt Warenbehälter bereit, deren Inhalt für die Fachbodenregale bestimmt ist. Über das LVS erhalten die Lageristinnen die Aufträge per Funk auf die mobilen Armbandcomputer. Da auch hier Medikamente einer jeden Charge getrennte Lagerorte erhalten, kann die Chargenverfolgung fehlerfrei über das Lagerverwaltungssystem erfolgen. Ist ein Auftrag abgeschlossen, wird der Behälter nach hinten auf den Abzugsförderer abgeschoben.

Nach der Kommissionierung rollen die Auftragsbehälter zu zwei Verschließ-maschinen, die den Lieferschein drucken und in den Versandbehälter legen. Außerdem versehen sie den Behälter mit einem Versandetikett. Danach werden die Auftragsbehälter umreift und Richtung Warenausgang weitertransportiert. 2000 Behälter pro Stunde werden auf drei Versandebenen mit insgesamt 54 Schwerkraftrollenbahnen tourensortiert verteilt. Die Tourenfahrer entnehmen ihre Tour der zugeordneten Zielbahn und können ihre Lieferfahrzeuge belanden.

EINGESETZTE TGW-TECHNIK

Pfeilschnelle Regalbediengeräte des Typs Mustang Highspeed mit Antipendelantrieb versorgen die A-Automaten und die C-Kommis-sionierung mit Waren und puffern in Spitzenzeiten die Warenein-gänge für die B-Automaten. Be-dient werden in den zwei Gassen des Lagers mit einer Länge von 77 m und einer Höhe von 9 m rund 35.000 Behälter. Mit einer Beschleunigung von 4 m/s2 erreicht der Mustang Highspeed eine Geschwindigkeit von 6 m/s.

Für die Versorgung der B-Kommissionierplätze weden 17 Commissioner eingesetzt. Dabei handelt es sich um hochdynamische RBG in Hubbalkenbauweise. Die Hubbeschleunigung beträgt 4 m/s2 und die Hubgeschwindigkeit beträgt 3 m/s. Als Lastaufnahmemittel sind Kombiteleskope eingesetzt, zumal diese die überaus schnelle und funktionssichere Übernahme und Übergabe von Behältern ermöglichen.

Die beiden übereinander aufgestellten Kommissionierautomaten A-Frame verfügen über insgesamt 3.600 Schächte, wobei jeder 1.200 Aufträge in einer Stunde schafft. Das Funktionsprinzip des A-Frame ist mehr oder weniger einfach: in A-Form sind zwei Reihen von schräggestellten Schächten angeordnet, in denen sortenreine Stapel verschiedenster Medikamente zur Verfügung stehen. Am unteren Ende jedes Schachtes wird jeweils die Anzahl an Schachteln, die für einen Auftrag benötigt werden, automatisch auf einen zwischen den beiden Schachtreihen installierten Gurt ausgeschleust. Für jeden Kundenauftrag definiert das Materialflusssystem vorher einen genauen Abschnitt auf diesem Gurt, das so genannte Auftragsfenster, in dem sämtliche Artikel für einen Auftrag gesammelt werden. Am Ende des Gurtes wir mit je einem Kundenauftrag ein Behälter oder Karton befüllt. Bei der Justier- und Wartungsfreundlichkeit wurde darauf geachtet, dass sämtliche Einstell- und Wartungstätigkeiten äußerst zeitsparend und mit nur einem Werkzeug durchgeführt werden können.

Nähere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie auf der Leopold Fiebig Website unter www.fiebig.de.

Unsere Referenzen

TGW Logistics Group

  • Bertelsmann CommunicationBertelsmann Communication
  • berkerberker
  • Merck Sharp & DohmeMerck Sharp & Dohme

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Bis 2018 wird ein neues Bürogebäude inklusive Fertigungshalle errichtet.">08.09.2015
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