Fallbeispiel Salewa - Mode- & Textilhandel - Branchen - TGW Logistics Group

Salewa Headquarters Bozen Süd

Ein Bauwerk zwischen Technologie, Mensch, Natur und Heimat

Salewa Headquarters Bozen Süd

    Ein modernes, energieeffizientes Zentrallager inklusive Headquarter und Versand. Hochwertige Sportmode und –equipment der Marken Salewa, Silvretta und Dynafit werden unter dem Dach des neuen Distributionszentrums von Oberalp S.p.A. beherbergt, bearbeitet und versendet. Mit den energieeffizienten Lösungen von TGW konnte das zukunftsweisende Projekt in Bozen realisiert werden.

    Ziele und Anforderungen:

    • Konsolidierung mehrerer Satellitenlager in einem Standort
    • Lager für 97.000 Kunststoffbehälter und Tablare
    • 50.000 Artikel der Marken Salewa, Silvretta und Dynafit
    • 600 Picks pro Schicht zusätzlich zu manueller Kommissionierung größerer Artikel – bis zu 30.000 Artikel am Tag
    • Energieeffizientes Gesamtsystem in modernem Neubau


    Kundenvorteile:


    • Individualisiertes Steuerungs-Schnittstellenprogramm: spezielles Gateway für die Verbindung des bestehenden Systems mit der neuen Technologie
    • 24/7 TGW Hotline Support
    • Deutliche höhere Leistungen durch hohen Automatisierungsgrad in der gesamten Logistiklösung
    • State-of-the art-Technologien in einem hochflexiblen System für Sportwaren

    Lösung:

    Die Anforderungen wurden in einem automatisierten Lager- und Kommissioniersystem gelöst, inklusive einer individualisierten Schnittstelle des TGW-Lagersteuerungssystems an die bei Oberalp S.p.A. eingesetzte Businesssoftware.

    Automatisches Kleinteilelager

    Kernstück der Lösung bildet das automatische Kleinteilelager (AKL) für 97.152 Kunststoffbehälter und Tablare, die in 18,5 Meter hohen Regalen flexibel und chaotisch gelagert werden. Etwa 50.000 Artikel der Marken Salewa, Silvretta und Dynafit sind in den acht Gassen des AKL eingelagert, welche mit je einem Mustang Regalbediengerät ausgestattet sind.

    Kommissionierung

    Die Kommissionierung erfolgt auf einer eigens dafür vorgesehenen Ebene. Auf zehn Ware-zum-Mann-Kommissionierplätzen, die das AKL systemgesteuert mit Ware versorgt, werden pro Schicht jeweils bis zu 600 Picks geschafft, zusätzlich zu größeren Artikel wie Skiern, die manuell kommissioniert werden. Demnach können pro Schicht, abhängig von der Saison, bis zu 30.000 Artikel das Lager verlassen. Mit Hilfe von Pick-to-Light-Technologie werden die kundenbezogenen Kartons abgepackt.

    Versand

    Über eine Abschiebebahn gelangen die verpackten Kundenaufträge zu einem Versandspeicher in Form eines Förderloops. Dort werden sie gepuffert und gezielt geroutet. Über das dynamische Fördersystem geht es von dort zum Etikettierer und weiter zu den Versandrutschen, wo sie für die einzelnen Versender sortiert werden.

    Energieeffizienz als Optimum:

    Ein wichtiger Punkt bei der Realisierung des Logistikzentrums war das Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Sowohl bei der Fördertechnik, wo energieeffiziente Antriebe zum Einsatz kommen als auch bei den Regalbediengeräten, die mit Energierückspeisungen ausgestattet sind und zur Begrenzung des Leistungsbedarfs über ein Energiemanagement kontrolliert hochlaufen, kommt diese Philosophie zum Ausdruck.

    „Für Oberalp bedeutet diese Technologie eine rasante Entwicklung von viel Handarbeit zu einem hohen Automatisierungsgrad“, sagt Hubert Andres, Logistik Direktor bei Oberalp. „Das bringt uns deutlich höhere Leistung, stellt uns aber auch vor völlig neue Herausforderungen, beispielsweise bei der Personalentwicklung für den Betrieb und die Wartung des mechatronischen Gesamtsystems.“

    HUBERT ANDRES
    LOGISTIK DIREKTOR BEI OBERALP

    „Für Oberalp bedeutet diese Technologie eine rasante Entwicklung von viel Handarbeit zu einem hohen Automatisierungsgrad. Das bringt uns deutlich höhere Leistung, stellt uns aber auch vor völlig neue Herausforderungen, beispielsweise bei der Personalentwicklung für den Betrieb und die Wartung des mechatronischen Gesamtsystems.“