Fallbeispiel Thomann - E-Commerce - Branchen - TGW Logistics Group
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Fallbeispiel Thomann

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Knapp vier Millionen Kunden aus ganz Europa ordern regelmäßig beim weltweit größten Musikversandhandel in Treppendorf. Die Kombination aus Sortiment und Service sorgte für überdurchschnittliches Wachstum – die Anforderungen an die Logistik stiegen rasant an. Ein System, das 40 bis 50 % mehr Ausstoß bewältigen kann wurde gesucht. TGW setzte es 2009 um. Eine Herausforderung sowohl für Thomann als auch für TGW um ein außerordentliches System für ein außerordentliches Unternehmen zu realisieren.

Ziele und Anforderungen

  • Abwicklung von bis zu 20.000 Paketen am Tag
  • 40 bis 50 % mehr Ausstoß
  • Abfertigung von über 65.000 Thomann Artikeln
  • Diverse Warengruppen, unterschiedlichste Größen
  • Extrem kurze Zugriffszeiten für Shop und Online-Business
  • Individuelles Zugreifen auf bestimmte Warengruppen (Kabellängen, etc.)

Kundenvorteile

  • Auftragsdurchlaufzeit auf 28 Minuten reduziert
  • Hochflexibles System für die sensiblen musikalischen Güter
  • Optimierter Kommissionierprozess für unterschiedliche Warengruppen
  • Kombination aus automatisiertem und manuellem Lager
  • Starke IT für die Koordination der Prozesse bis zu den Packplätzen

Lösung

Das automatische Palettenlager hatte nach der ersten Bauphase eine Kapazität von 11.000 Stellplätzen. Durch den rasanten Erfolg von Thomann, wurde das Lager bereits um weitere 7.000 Stellplätze erweitert. Fünf Regalbediengeräte sorgen für die automatische Ein- und Auslagerung der Waren.

Im automatischen Kleinteilelager (AKL) mit vier Gassen, sorgen jeweils zwei TGW Mustang Regalbediengeräte je Gasse für insgesamt über 1.000 Doppelspiele pro Stunde. Insgesamt stehen hier 70.000 Behälterstellplätze zur Verfügung.

Sowohl die vom AKL kommissionierten Artikel als auch vom Palettenlager kommende größere Waren und jene vom Handgreifflächenlager finden ihren Weg fast zeitgleich zu den Packplätzen. Da es keinen Puffer gibt, liegt die Verantwortung bei der Software, alle nötigen Kommissioniervorgänge zum richtigen Zeitpunkt zu starten. Diese Koordination kann getrost als das hohe C der Anlage bezeichnet werden.

Hans Thomann zeigt sich zuversichtlich für die Zukunft. Schließlich steckt er bereits in den Planungen für weitere Ausbauschritte. „Jetzt dominiert das Internet, wo sich das Hamsterrad wirklich schneller und schneller dreht, sodass wir auch dieses Gebäude erweitern werden müssen, oder ein zweites Gebäude benötigen.“ Für das Musikhaus Thomann gilt es auch langfristig zu denken, „denn es gibt nichts mehr, das es nicht gibt.“

 

HANS THOMANN
EIGENTÜMER DES MUSIKHAUS THOMANN

"Uns war von Vornherein klar, dass unsere Logistik nicht bestimmen darf, welche Art von Produkten wir in Zukunft führen. Wir müssen nach wie vor die Möglichkeit haben die Produkte, die unsere Kunden wollen und die wir gut finden, in der Logistik abzuwickeln."